Frühaufstehen, Finken, Feldarbeit

feld_mini.jpgDa habe ich gerade den harten Job in der „Gärtnerei“ gekündigt, da bekomme ich doch gleich das nächste Jobangebot. Klar sag ich ja! Diesmal wanderte auch endlich einmal die Digicam mit auf Arbeit.

Tri Tra trallala Feldarbeit ist wieder da. Ich hatte vermutet, dass ich solch einen Job wahrscheinlich nie wieder machen werde. Nun, diese Vermutung war genau ein Wochenende lang. Marc rief an und fragte nach, ob ich Lust habe, ihm ein paar Tage auf dem Feld zu helfen. Derzeit sind die Temperaturen angenehm, lediglich um die 30 Grad. Außerdem wäre der Job nur fünf Tage und viel leichter als mein vorhergehender. Um mir noch ein paar Cents zu zuverdienen und ja nicht auf einmal nicht überarbeitet zu sein, habe ich mich entschlossen, einfach mitzugehen.
Und diesmal die Kamera in meiner Tasche. Was machen wir? Nun, zu allererst einmal früh aufstehen. Viertel vor fünf klingelt der Handywecker und reißt mich mit „Chariots of Fire“ (Henry Maske Musik) aus meinen Träumen. ;-)
Eine Stunde später sind wir schon auf dem Feld und beginnen unsere Arbeit, währenddem sich die Sonne ihren Weg vom Horizont nach oben kämpft.
Die Arbeit ist tatsächlich ziemlich einfach. Wir binden kleine Mandelbäumchen mit Stricken an in die Erde gerammte Stangen fest, um sie widerstandsfähiger gegen Wind zu machen. Da es derzeit oft regnet, arbeite ich also nicht einmal fünf Tage, sondern vermutlich nur drei. Dies ist eine gelungene Abwechslung und bringt noch einmal ein paar Scheinchen mehr für ein ausgiebiges Shopping in Tasmanien. :-)
So langsam habe ich mich richtig an das schlampig sein gewöhnt. Der rote Staub auf meinem Hut geht schon nicht mehr weg und hinterlässt helle Schattierungen auf dem braunen Kaninchenfell, die Bluse, schon hundertmal gewaschen und für 2 Dollar in einem Second Hand Shop ersteigert, fällt schon bald auseinander.
Schmunzfink sein ist schön. (Aber nur solange zu Hause in der Dusche keine große Spinne sitzt und man sie benutzen kann!)

Bilder vom Feld gefällig? Hier geht’s zur Galerie.

2 Antworten zu „Frühaufstehen, Finken, Feldarbeit“

  1. Judith sagt:

    Ein Sabine-Bild… wie schön!!! Lass dich von den Spinnen nicht auffressen!
    Ich denk an dich…

    lg, Judith

  2. Waltraut Pieroth sagt:

    Hallo Sabine,
    alle Deine Berichte habe ich bisher gelesen, hichinteressant!
    Ich bin immer wieder neugierig auf neue Begebenheiten.
    Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute und viele tolle Erfahrungen. Vor allem für den Urlaub auf Tasmanien gutes Gelingen.
    Liebe Grüße,
    Waltraut Pieroth

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