Me, myself and I…

Als ich vor ein paar Tagen mit meinem Freund telefoniert habe, hat er gesagt, ich soll endlich mal wieder mehr in meinen Blog schreiben. Was soll ich denn schreiben? OK, diese Angelegenheiten sind vielleicht noch erzählenswert…

Von Andreas angestachelt, mehr über in meinen Blog zu schreiben, tippe ich hier also ein paar Zeilen über meine normalen täglichen Tätigkeiten neben essen, schlafen und Körperpflege. ;-)
In der letzten Woche habe ich nicht gearbeitet. Eine schlimme Grippe hat mich im Bett gefesselt. Die habe ich wegen den großen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht bekommen. Obwohl am Tag noch 30° C waren, kühlt es hier sehr schnell auf unter 5° C runter. So habe ich einige Nächte bitterlich gefroren weil ich zu faul war, aufzustehen und die Heizung anzumachen. Die Rechnung kam dann nach einer Woche Inkubationszeit und bescherte mir eine Woche Bettruhe, während der ich natürlich „vom Bett aufstehen und die Heizung anmachen“ recht gut trainieren konnte. Kerrie war in der Zeit wieder einmal ganz niedlich für mich da, machte Tee, brachte mir Antibiotika und Bananen, Äpfel, und schob einen extragroßen Zusatzheizer in mein Zimmer. Dank ihr bin ich schon wieder auf den Beinen und hüstele nur noch ein wenig vor mich hin.
Die letzte Woche war also wunderbar relaxt, ich habe lang geschlafen, und mehr Geld ausgegeben als eingenommen. Sehr viel Zeit habe ich nachmittags im Backyard (Garten) verbracht. Wie? Klar, halb nackig auf einem Strandhandtuch in der Sonne gelegen und drauf gewartet, dass die Haut beginnt, nach Hünchen zu riechen. :-)

Schließlich möchte ich euch noch über meine Haustiere berichten. Ich habe bisher noch kein Wort darüber verloren, und dabei leben sie mit mir!
Ich denke die intensivste Beziehung habe ich wohl zu einem Fisch. Er heißt Mr. Fish (ich liebe meinen Einfallsreichtum) und hat eine 0.0003 Quadratmeterwohnung auf dem Wohzimmerschrank. Der Alte ist ein Kampffisch, und als wir das Fischglas vor einen Spiegel gestellt hatten, ist er voll ausgeflippt und hat sich die Birne am Glas eingehauen. :-D
Wir haben jetzt aber doch zu Fisches eigenem Wohl beschlossen, ihn in Einsamkeit zu lassen.
Der Fisch ist der ehemalige Pioneer Park Fisch, den sich die Freunde gemeinsam geleistet hatten. Er fristete ehemals sein Dasein in einem Einwegglas und wurde (glaube ich) nicht ein einziges Mal sauber gemacht. Nachdem die Freunde vom Park gegangen waren, habe ich ihn zu mir genommen und er genießt seinen Lebensabend in der Dissegna-Villa.

Welche Tiere habe ich noch so? Abgesehen von übergroßen Spinnen im Pioneer Park hielten es auch zwei Opossums für notwendig, uns jeden Abend zu besuchen. Die Mutter mit ihrem Baby ist handzahm, lässt sich aber nur streicheln, wenn sie den Mund voll hat. So wurde so ziemlich jeden Abend mit viel Liebe Popcorn zubereitet, welches diese kleinen Viecher in Tonnen verschlungen und sich dafür streicheln ließen. Die Zähne dieser Kuscheltierchen sind allerdings nicht einmal halb so weich wie das Fell. Wir durften 4 blutige Kanadierfinger verarzten, da diese dummen Viecher nicht zwischen Menschenfleisch und Popcorn unterscheiden können! :-(

Von einem letzten Tier kann ich noch erzählen: Und zwar dem Hauskänguru des Fliegerfreundes Tony! Das süße, kleine Graukängurubaby hat seine Mama an einen Jäger verloren und dafür gleich ein neues zu Hause gewonnen. Allerdings ist es ziemlich scheu und wird auch nicht sehr viel anhänglicher, weil Kängurus nun einmal dumm wie Brot sind und nur nach Instinkten reagieren. Deswegen werden die hier auch immer überfahren und lernen nicht draus. ;-)
Die Kleine hingegen lebt zusammen mit einem Kaninchen, einem Hund und einigen Vögeln im Backyard und wird von Tag zu Tag frecher. Derzeit darf sie es noch, wo sie nur 40 cm hoch ist. Wenn sie allerdings in einem halben Jahr mal frech ist, sollte man sich hüten, ihr zu nahe zu treten. So wie es aussieht, wird sie nämlich dann so hoch wie ich sein. Sie heißt übrigens Highway. Und ich dachte schon, ich bin einfallslos. :-D So musste halt der Fundort herhalten.

Jetzt habe ich von so vielen niedlichen Tieren erzählt, da möchte ich euch natürlich auch die Bilder, die ich geschossen habe, nicht vorenthalten. Diese findet ihr wie immer in der Galerie: Zu den Bildern.

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